Lehrplanauszug AWT 9. Jahrgangsstufe M
Im Lernfeld Arbeit-Wirtschaft-Technik ist das Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik das Leitfach. Die Schüler führen in dieser Jahrgangsstufe ein Projekt durch. Dabei können sie zwischen dem Projekt `Wohnen - Wunsch und WirklichkeitA oder dem Projekt `Schüler testen Dienstleistungen oder WarenA wählen. Kooperationspartner sind im erstgenannten Projekt die Fächer Gewerblich-technischer Bereich und Kommunikationstechnischer Bereich, im zweitgenannten Projekt die Fächer Hauswirtschaftlich-sozialer Bereich und Kommunikationstechnischer Bereich. Die Kooperationspartner stimmen fachliche sowie projektmethodische Lernziele und Lerninhalte aufeinander ab, sie planen und gestalten das Projekt gemeinsam.
Auch innerhalb der Themenbereiche 9.2 und 9.6 bestehen Wahlmöglichkeiten.
In den Inhaltsbereich 9.1.1 sind mit gekennzeichnete Lerninhalte aus M8 (8.3.1) aufgenommen, die ggf. behandelt werden müssen.
Arbeit, Beruf und Recht
- 9.1 Arbeit und Beruf
Lernziele Die Schüler reflektieren ihren bisherigen Berufswahlprozess auch mit Blick auf den eigenen Lebensplanentwurf und dokumentieren ihre weiteren Überlegungen und Erfahrungen. In einem einwöchigen Betriebspraktikum sollen sie in ihrem beruflichen Entscheidungsprozess weiter vorankommen und sich ggf. um einen Ausbildungsplatz bewerben. Darüber hinaus können sie noch ein freiwilliges einwöchiges Betriebspraktikum zur weiteren beruflichen Orientierung und Erprobung machen. Sie nützen weiterhin berufswahlunterstützende Beratungsangebote und verschaffen sich einen ersten Überblick über die verschiedenen Wege in den Beruf und weitere schulische Ausbildungsmöglichkeiten. Sie stellen die wichtige Bedeutung von Arbeit und Beruf im Leben des Menschen fest und erkennen die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt für den einzelnen und für die Gesellschaft.
Lerninhalte
- 9.1.1 Auf dem Weg in den Beruf
Reflexion des eigenen Berufswahlprozesses; persönliche Startsituation in den Beruf; "Stolpersteine" und Hindernisse bei der Berufswahl; Zusammenhang von Berufswunsch und eigenem Lebensplanentwurf; Informationen zum Quali Einrichtungen der Berufsberatung (z. B. das BIZ ) und ihre Angebote (z. B. Online-Selbstinformationssysteme und Printmedien) für die eigene Berufswahl nutzen; Anforderungs- und Qualifikationsprofile von Berufen Überblick über den regionalen Ausbildungsstellenmarkt: Stellenangebote in der Zeitung, berufskundliche Schaubilder, Tabellen und Stellenübersichten der Berufsberatung Vergleich des persönlichen Profils mit beruflichen Anforderungen Vorbereitung eines Berufsberatungsgesprächs: Stichwortzettel mit Angaben zur eigenen Person und Fragen zum Berufswunsch; selbstständig ein Beratungsgespräch mit dem Berufsberater vereinbaren und führen Besuch von Veranstaltungen zur weiteren Berufsinformation und berufswahlergänzende Messen Berufswünsche von Mädchen und Jungen in der Klasse; Diskussion Berufsfelder und berufsfeldbreite Grundbildung; den eigenen Wunschberuf einem Berufsfeld zuordnen Überblick über Berufsbildungsgänge in Betrieb und Schule: duales Ausbildungssystem, schulische Ausbildungsmöglichkeiten; berufsvorbereitende Maßnahmen; ggf. ein Berufsfeld in der Berufsschule erkunden
- 9.1.2 Betriebspraktikum
praktisches Tätigwerden im Betriebspraktikum Bewerben um einen Ausbildungsplatz; Bewerbungsunterlagen sach- und formgerecht anfertigen Rollenspiel: Vorstellungsgespräch ® D 9.1.1, 9.3.1, E 9.3.4
- 9.1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen der Ausbildung ® D 9.2.2
Berufsausbildungsvertrag: Rechte und Pflichten des Auszubildenden und des Ausbildenden; Fallbeispiele; ausgewählte Inhalte des Berufsausbildungsvertrags Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG): ausgewählte Paragraphen, z. B. Arbeitszeit, Urlaub, Berufsschule, Art der Beschäftigung * 9.1.4 Bedeutung von Arbeit und Beruf in Gegenwart und Zukunft des Menschen
Erwerbsarbeit und Nichterwerbsarbeit als Grundlage für die persönliche Existenzsicherung und persönliche Entfaltung Wandel der Erwerbsarbeit, z. B. Tertiarisierung, Einzug neuer Techniken, Globalisierung, berufliche Mobilität, Wandel der Qualifikationsstruktur Folgen einer sich wandelnden Arbeitswelt für den Einzelnen: Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, Mobilität und Flexibilität, Zeiten ohne Erwerbsarbeit Bedeutung der beruflichen Fort- und Weiterbildung, z. B. Aufstiegs- und Anpassungsweiterbildung Arbeitsplatzsicherheit, Existenzgründung, Selbstständigkeit Problemgruppen auf dem Arbeitsmarkt, z. B. Langzeitarbeitslose, Geringqualifizierte, Jugendliche und Behinderte
Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen Bedeutung der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung Bedeutung von Mobilität, Flexibilität und Qualifikation für Arbeit und Beruf Bedeutung von Erwerbsarbeit und Nichterwerbsarbeit für den einzelnen und für die Gesellschaft Bewerbungsunterlagen erstellen und Vorstellungsgespräch führen
Arbeit und Wirtschaft
- 9.2 Der Betrieb als Ort des Arbeitens und Wirtschaftens
Lernziele
Die Schüler sollen mit Hilfe der Leittextmethode in einem ausgewählten Betrieb zu Fragen der Personalpolitik, Finanzierung und volkswirtschaftlicher Bedeutung eines Betriebs eine Gruppenerkundung durchführen. Dabei wenden sie ihre methodischen Kenntnisse aus den vorangegangenen Erkundungen an. Die Schüler verschaffen sich einen aspektorientierten Einblick in die Voraussetzungen, Bedingungen und Auswirkungen menschlicher Arbeit im Betrieb. Zudem untersuchen sie, welche Rolle ökologisches Handeln im Betrieb hat. Wahlmöglichkeiten: Die Schüler wählen für ihre Erkundung Erkundungsschwerpunkte aus den Inhaltsbereichen 9.2.2 und 9.2.3, 9.2.4 und 9.2.5 aus, die sie im Betrieb erkunden können.
Lerninhalte
- 9.2.1 Gruppenerkundung eines Betriebes
inhaltliche und methodische Vorbereitung der Gruppenerkundung; Leittextmethode organisatorische Vorbereitung der Gruppenerkundung Nachbereitung der Gruppenerkundung
- 9.2.2 Personalpolitik
Personalentwicklung: Personalbedarf, Personalbeschaffung, Personalführung, Personalverwaltung, Aus- und Weiterbildung Personalkosten, z. B. Löhne, Gehälter, Sozialleistungen
- 9.2.3 Mensch und Ökologie im Betrieb
Arbeitsplatzbedingungen: Arbeitsbelastung und berufliche Anforderungen, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Zukunftsaussichten ökologische Verantwortung im Betrieb Kosten oder Einsparungen durch ökologisches Handeln Mitbestimmung und Mitverantwortung der Arbeitnehmer, Expertenbefragung einer Arbeitnehmervertretung
- 9.2.4 Finanzierung eines Betriebes ® Bf 9.2.1
Kapitaleinsatz , z. B. bei Neuanschaffungen, Umweltmaßnahmen, technologische Ausrüstung Startbedingungen bei der Firmengründung
- 9.2.5 Volkswirtschaftliche Bedeutung eines Unternehmens
Auswahl des Unternehmensstandorts Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region Bedeutung der Steuerabgaben für Staat und Kommunen Unternehmensleitbild
Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen Bedeutung von Personalentwicklung und Personalkosten für den Betrieb
Arbeit, Wirtschaft und Technik
- 9.3 Wohnen B Wunsch und Wirklichkeit ® GtB 9.2, KtB 9.7
Wahlmöglichkeit in den Themenbereichen 9.3 / 9.4Die Schüler wählen entweder den Themenbereich 9.3. "Wohnen B Wunsch und Wirklichkeit" oder den Themenbereich 9.4 "Schüler testen Dienstleistungen oder Waren" aus und bearbeiten dieses Projekt unter wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten in Kooperation mit den genannten Fächern der berufsbezogenen Fächer. Fachliche Lernziele
Die Schüler sollen sich in einem Projekt lebensbedeutsames wirtschaftliches und technisches Wissen aneignen. Sie sollen B ausgehend von ihrer persönlichen Situation B herausfinden, welche Handlungsschritte und Entscheidungskriterien für sie bei der Suche und Ausstattung einer Wohnung wichtig sind. Darüber hinaus sollen sie eine eigene Vorstellung von ihrer Wohnung entwickeln. Sie sollen die Funktionsbereiche einer Wohnung kennen lernen, ihre technische Grundausstattung einschätzen und dabei auch die Wohnatmosphäre und die Umwelt bedenken. Sie sollen die räumliche Konzeption und Ausstattung einer Wohnung planen, entsprechende Entwürfe modellhaft darstellen und beschreiben und die Kosten recherchieren bzw. einen Finanzierungsplan aufstellen. Die mögliche Diskrepanz zwischen den eigenen Wünschen und Bedürfnissen und der tatsächlichen Realisierbarkeit soll ihnen dabei bewusst werden. Projektmethodische LernzieleDie Schüler sollen aufbauend auf ihren bisherigen Projekterfahrungen ein weiteres Projekt planen, organisieren und durchführen. Bei der Präsentation ihrer Ergebnisse verwenden sie neue Medien, wie z. B. Computersoftware zur Erstellung und Bearbeitung von Wohnungsskizzen. Anschließend sollen sie das Projekt reflektieren. Dabei sollen sie nach Möglichkeit Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen aus den Fächern der berufsbezogenen Praxis besonders, aus GtB und KtB in ihre Arbeit mit einbeziehen.
Fachliche Lerninhalte Projektmethodische Lerninhalte
- 9.3.1 Die persönliche Situation die eigenen Bedürfnisse und Wünsche; Diskussion, z. B. im Zusammenhang mit Lebensplanung, Beruf, Mobilität Funktionsbereiche einer Wohnung Entscheidungskriterien, z. B. Größe, Lage, Preis, Qualität, Alter, voraussichtliche Wohndauer eigene Vorstellungen von der Wohnung Das Projekt starten Rahmenbedingungen konkretisieren gemeinsam die Arbeitsschritte planen und die Arbeitsaufgaben verteilen einen Zeitplan aufstellen Vorbesprechung in GtB und KtB
- 9.3.2 Wohnungssuche Was muss ich bei einer Wohnungssuche tun bzw. beachten (Checkliste)? Informationsbeschaffung Vergleich und Bewertung der Angebote, z. B. Standortfaktoren, technische Grundausstattung, Wohnatmosphäre, Umwelt, Gesundheit, Kosten Entscheidung für eine Wohnung Das Projekt durchführen Informationen beschaffen und verarbeiten organisatorisch bzw. manuell tätig werden Experten befragen, z. B. zu Behördengängen und Kreditinstituten Anwendung moderner Medien in den Arbeitsgruppen kooperieren die Arbeitsorganisation, Zeitplanung und Arbeitsqualität überprüfen
- 9.3.3 Einrichtung Wie richte ich eine Wohnung ein? (Checkliste) Wohnungsskizze bzw. Modell, z. B. am Computer Möbelauswahl, z. B. Kataloge, Möbelhäuser Preiskalkulation bzw. Finanzierungsplan Entscheidung und Reflexion
- 9.3.4 Einzug Was muss ich bei einem Einzug bzw. Umzug tun und. beachten (Checkliste)?
- 9.3.5 Wohnen Gegenüberstellung: Wünsche und Ergebnisse Kompromisspunkte Projektverlauf und -ergebnis überprüfen und reflektieren mit Präsentationsmedien arbeiten Präsentationstechniken anwenden den Projektverlauf prüfen das Projektergebnis bewerten
Arbeit, Wirtschaft und Technik
- 9.4 Schüler testen Dienstleistungen oder Waren ® HsB 9.9, KtB 9.7
Wahlmöglichkeit aus dem Angebot, Dienstleistungen oder Waren zu testenDie Schüler sollen entscheiden, ob sie Dienstleistungen oder Waren testen. In beiden Fällen müssen sie entscheiden, mit welchen technischen Mitteln der Test durchgeführt werden soll. Bei der Entscheidung für einen Warentest kann Technik zudem selbst Objekt des Tests sein.
Fachliche LernzieleDie Schüler sollen erkennen, dass es als wirtschaftlich handelnder Verbraucher im Alltag notwendig ist, Qualität und Preise von Waren oder Dienstleistungen zu vergleichen und zu testen bzw. die Hilfe von professionellen Testern in Anspruch zu nehmen. Deshalb sollen sie Waren oder Dienstleistungen aus ihrem Erfahrungsbereich unter schulischen Bedingungen testen. Dazu sollen sie sich zum Vergleich geeignete Testkriterien überlegen und somit eigene Testverfahren entwickeln. Darüber hinaus sollen sie ihre Testergebnisse darstellen und ihren Mitschülern verfügbar machen. Projektmethodische LernzieleDie Schüler sollen aufbauend auf ihren bisherigen Projekterfahrungen ein weiteres Projekt planen, organisieren und durchführen. Für die anschließende Ergebnispräsentation sollen sie neue Präsentationsformen anwenden und abschließend ihre Arbeit reflektieren. Dabei sollen sie nach Möglichkeit Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen aus den Fächern der berufsbezogenen Praxis besonders aus HsB und KtB in ihre Arbeit mit einbeziehen.
Fachliche Lerninhalte Projektmethodische Lerninhalte
- 9.4.1 Ein Objekt auswählen Auswahl der Testobjekte Das Projekt starten Themenvorschläge sammeln und darüber diskutieren
- 9.4.2 Das Marktangebot sichten Überblick über das Marktangebot Informationen über verschiedene Testobjekte Entscheidung für die Testobjekte Den Projektablauf planen sich auf ein Thema einigen und diese Entscheidung akzeptieren Ziele vereinbaren und einen Zeitplan aufstellen gemeinsam Arbeitsschritte vereinbaren die Arbeitsaufgaben verteilen Vorbesprechung in HsB und KtB
- 9.4.3 Bewertungskriterien und ein Testverfahren erarbeiten Tabellen zur Beschreibung der Testobjekte Gruppeneinteilung der Testobjekte erwartete Eigenschaften; Umfrage eigene Erfahrungen mit den Testobjekten Gespräche mit Fachleuten Kontakt zu professionellen Produktprüfern Bewertungsverfahren, z. B. Vergabe von Punkten oder Noten Vergleich mit der Vorgehensweise von professionellen Produktprüfern, z. B. in speziellen Fachzeitschriften Das Projekt durchführen Informationen beschaffen und verarbeiten in den Arbeitsgruppen kooperieren überlegen, welche Arbeitshilfen und technische Geräte benötigt werden und diese ggf. beschaffen Arbeitstechniken aus dem Fachbereich KtB anwenden, z. B. Tabellenkalkulation die Arbeitsorganisation, die Zeitplanung und die Arbeitsqualität überprüfen ggf. Gruppenerkundungen durchführen im Klassenplenum diskutieren
- 9.4.4 Den Test durchführen Testbesuche bei den entsprechenden Dienstleistungsbetrieben bzw. Durchführung des Testverfahrens an den ausgewählten Waren weitere Informationen über die zu testenden Waren oder Dienstleistungen Eigenschaften der Waren oder Dienstleistungen
- 9.4.5 Das Testobjekt beurteilen Auswertung und Darstellung der Umfrageergebnisse in Arbeitsgruppen z. B. in Tabellen Zusammenführung der Gruppenergebnisse; Ergebnisliste; Diskussion
- 9.4.6 Dokumentation Testbericht Empfehlungen an den Verbraucher Veröffentlichung der Testergebnisse, z. B. in einer Ausstellung Die Projektergebnisse präsentieren und darüber reflektieren mit Präsentationen arbeiten Präsentationstechniken anwenden den Projektverlauf prüfen Das Projektergebnis darstellen und bewerten
Arbeit und Wirtschaft
- 9.5 Aufgaben und Bedeutung der Geldinstitute ® M 9.1
Lernziele Die Schüler sollen sich durch Expertenbefragung oder anhand von Materialien, simulativer Verfahren oder durch Internetrecherche mit den vielfältigen Dienstleistungsangeboten der Geldinstitute vertraut machen und begreifen, dass sie einen Teil davon selbst beanspruchen können. Sie sollen dabei die Chancen und Risiken von Geldanlagen und Krediten kennen lernen und sich mit dieser Problematik auseinander setzen. Sie sollen die wirtschaftliche Bedeutung von Geldinstituten erkennen.
Lerninhalte
- 9.5.1 Zahlungsverkehr
Abwicklung des Zahlungsverkehrs herkömmlicher Art und über elektronische Bankdienstleistungen, Simulation des Online-Banking Sorten- und Devisengeschäfte
- 9.5.2 Geldanlage
Bedeutung des Sparens, z. B. Rücklagen schaffen Sparziele: Verfügbarkeit, Sicherheit und Ertrag von unterschiedlichen Sparformen Anlageformen, z. B. Immobilien
- 9.5.3 Kredit
private Kredite: Dispositionskredit, Ratenkredit, Anschaffungskredit, Hypothekendarlehen Kredite für gewerbliche Existenzgründungen, Investitionen einfache Finanzierungspläne rechtliche Einschränkungen von Krediten; Diskussion Chancen und Risiken der Kreditaufnahme
- 9.5.4 Effekten und Wertpapierverwaltung
Kauf, Verkauf, Verwaltung von Wertpapieren Börsenbarometer (DAX, Dow Jones): Kursverlauf und Kurswerte
- 9.5.5 Volkswirtschaftliche Bedeutung und Funktion von Geldinstituten und Banken
betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und verbraucherorientierte Bedeutung der Banken
Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen Dienstleistungen der Geldinstitute
Arbeit und Wirtschaft
- 9.6 Ausgewählte Merkmale und Problemfelder der sozialen Marktwirtschaft
Lernziele Die Schüler setzen sich mit wesentlichen und lebensbedeutsamen Themenbereichen der sozialen Marktwirtschaft auseinander. Dabei erfahren sie, dass sie als zukünftige Berufstätige und Marktteilnehmer einem stark von Dynamik und Wandel geprägten wirtschaftlichen System begegnen. An ausgewählten Beispielen sollen sie Ziele, Realisierungschancen und Grenzen der sozialen Marktwirtschaft begreifen und daraus die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung ableiten. Die Schüler erkennen, dass sie sich für den Bestand und die qualitative Fortentwicklung der sozialen Marktwirtschaft aktiv einsetzen müssen.
Lerninhalte
Wahlmöglichkeiten in den Themenbereichen 9.6.1 / 9.6.2 / 9.6.3 / 9.6.4Nicht alle angebotenen Lerninhalte sind verbindlich. Jede der vier Spalten gilt als ein Vorschlag für die Bearbeitung des Themenbereichs im Unterricht. Aus den dargestellten Vorschlägen wählen die Schüler einen aus, d. h., sie entscheiden sich für Spalte 1 oder Spalte 2 oder Spalte 3 oder Spalte 4. In jeder Variante wird als erster Lerninhalt eine begriffliche Klärung von freier und sozialer Marktwirtschaft erarbeitet (9.6.0).
Vorschlag 1Schwerpunkt im Themenbereich9.6.1 Arbeitsmarkt, Vollbeschäftigung und Arbeitslosigkeit Vorschlag 2Schwerpunkt im Themenbereich9.6.2 Soziale Sicherung Vorschlag 3Schwerpunkt im Themenbereich9.6.3 Wirtschaftliches Wachstum Vorschlag 4Schwerpunkt im Themenbereich9.6.4 Preisstabilität
Lerninhalte
- 9.6.0 Was ist Marktwirtschaft? freie und soziale Marktwirtschaft
- 9.6.1 Arbeitsmarkt,Vollbeschäftigungund Arbeitslosigkeit Wirtschaftsziel: möglichst hoher Beschäftigungsstand Konjunkturphasen und Arbeitslosigkeit in Deutschland; Auswerten von Fallbeispielen, Statistiken und Diagrammen Formen, Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit Wege aus der Arbeitslosigkeit 9.6.1 Arbeitsmarkt, Vollbeschäftigung und Arbeitslosigkeit Wirtschaftsziel: möglichst hoher Beschäftigungsstand 9.6.1 Arbeitsmarkt, Vollbeschäftigung und Arbeitslosigkeit Wirtschaftsziel: möglichst hoher Beschäftigungsstand 9.6.1 Arbeitsmarkt, Vollbeschäftigung und Arbeitslosigkeit Wirtschaftsziel: möglichst hoher Beschäftigungsstand
- 9.6.2 Soziale Sicherung die Solidargemeinschaft als Prinzip der Sozialversicherungen: Kranken-, Renten?, Arbeitslosen?, Unfall- und Pflegeversicherung; ggf. einen Versicherungsexperten befragen Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes: Hilfe in der Not und sozialer Ausgleich Wirtschaftsziel: gerechte Einkommensverteilung 9.6.2 Soziale Sicherung Etappen der Entwicklung des Systems der sozialen Sicherung in Deutschland; Auswerten von Diagrammen; aktuelle Entwicklungen die Solidargemeinschaft als Prinzip der Sozialversicherungen: Kranken-, Renten?, Arbeitslosen?, Unfall- und Pflegeversicherung; ggf. einen Versicherungsexperten befragen Funktion und Wandel der paritätischen Finanzierung weitere Elemente des sozialen Netzes Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes: Hilfe in der Not und sozialer Ausgleich Wirtschaftsziel: gerechte Einkommensverteilung; Solidaritätsprinzip Grenzen der Finanzierbarkeit des Sozialstaates Notwendigkeit der eigenen, persönlichen Daseinsvorsorge; Subsidiaritätsprinzip 9.6.2 Soziale Sicherung die Solidargemeinschaft als Prinzip der Sozialversicherungen: Kranken-, Renten?, Arbeitslosen?, Unfall- und Pflegeversicherung; ggf. einen Versicherungsexperten befragen Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes: Hilfe in der Not und sozialer Ausgleich Wirtschaftsziel: gerechte Einkommensverteilung 9.6.2 Soziale Sicherung die Solidargemeinschaft als Prinzip der Sozialversicherungen: Kranken-, Renten?, Arbeitslosen?, Unfall- und Pflegeversicherung; ggf. einen Versicherungsexperten befragen Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes: Hilfe in der Not und sozialer Ausgleich Wirtschaftsziel: gerechte Einkommensverteilung
- 9.6.3 Wirtschaftliches Wachstum Wirtschaftsziel: angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum 9.6.3 Wirtschaftliches Wachstum Wirtschaftsziel: angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum 9.6.3 Wirtschaftliches Wachstum Wirtschaftsziel: angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum nachhaltige Produktion als Wirtschaftsfaktor Möglichkeiten umweltgerechter Produktion Wettbewerb und Konzentration Konsum und Entsorgung unter dem Aspekt ökologischer Verantwortlichkeit 9.6.3 Wirtschaftliches Wachstum Wirtschaftsziel: angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum
- 9.6.4 Preisstabilität Wirtschaftsziel: Preisstabilität 9.6.4 Preisstabilität Wirtschaftsziel: Preisstabilität Bedeutung der Kaufkraft Nominallohn und Reallohn Inflation und Deflation
Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen Soziale Sicherung als Einzel- und Gemeinschaftsaufgabe